puh

September 7, 2008

So, nun habe ich bestimmt drei Stunden an diesem einen blöden Panel für mein geplantes Webcomic rumgemacht und jezt vergeht mir schon wieder die Lust.  Im Anbetracht des Zeitaufwandes, muss ich mir nochmal überlegen ob ich das wirklich mache. Wie dem auch sei. Hier das erste, allerdings ohne wirklichen Sinn und Zusammenhang.

jaja

Januar 4, 2008

Zwar habe ich der Prokrastination bereits einen huldvollen Beitrag gewidmet der an dieser Stelle wieder sanft in meine Erinnerung rückt, aber die Wesenheit ebenselbiger ist es eben auch, immer wieder zu kommen und nicht aus der Welt geschafft zu sein, nur weil man mal darüber geschrieben hat.

Wunderbar wäre es dennoch, wenn schreiben eine Gehirn-Radier-Funktion hätte. Da wär’ ich zwar schön blöd, aber sicher etwas glücklicher. (Sabber)

Denn abgesehen davon, dass man sich damit ganz hervorragend von Dingen abhalten kann die man eigentlich tun müsste, in meinem Fall eine Hausarbeit, hätten wir dann zwar alle Erinnerungen irgendwo herumfliegen, aber müssten sich ihnen eben nur dann stellen, wenn wir Lust darauf hätten.
Heidewitzka. Ich und die Kommata.

Gerne würde ich auch dem Mysterium auf den Grund gehen, warum Kreativität und Selbsterkenntnis immer dann am produktivsten ist, wenn man sich eigentlich anderen Dingen widmen sollte.

Zumindest habe ich seit heute ein Bücherregal und einen Vogel. Und ein Telefon, aber das habe ich nicht fotografiert.

Die Hausarbeit ist allerdings erst eine Seite lang, inklusive Auflistung.

Ich Lustwandele derweil weiter durch meine Wohnung und male mir Möbel.  Oder schreibe Dinge die nichts mit der WHO-Definition von Gesundheit zu tun haben.

Das kann ich ja scheinbar ganz gut.

*blinzel*

Dezember 28, 2007

Blitz, Donner, Täterä.

So in etwa lautet meine persönliche Kurz-Zussammenfassung des Jahres 2007. Während ich, sinnlose Geräusche produzierend (Blubber, Zisch) in meinem Schreibtischstühlchen sitze und dem Schall dabei zusehe wie er von meinen schrägen Wänden eher suboptimal zurückgeworfen wird, stelle ich mit Überraschung fest:

Ist ja schon wieder vorbei! das Jahr!
(Auch das wird wieder zurückgeworfen, aber das mit dem Echo funktioniert nicht so gut hier in meinen 20 qm,  ich kann es aber beliebig oft wiederholen, was in etwa den gleichen Effekt hat. Obwohl ich mir vorgenommen habe, das Wort „Suboptimal“ nicht mehr zu verwenden)

Und wieder hat sich meine Persönlichkeit ein Stückchen weiter entwickelt, ohne dass ich auch nur ein bisschen etwas davon gemerkt habe.
So trickse ich mich schon seit Jahren selbst aus, ich Fuchs. 

Ganz subtil finden Veränderungen in den Prioritäten statt, werden Entscheidungen plötzlich anders getroffen als noch ein paar Jahre zuvor. Und ich sitze dann da, möglicherweise wieder auf meinem Schreibtischstühlchen und denke mir „woah, krass Alter! wo kam die Denkweise denn jetzt her?“
Oder so ähnlich.
Ob diese Entwicklungen nun besser sind, stelle ich doch ab und an in Frage. Zum Ende des Jahres dann, passiert die Selbsterkenntnis Revue, tänzelt ein paar mal im Kreis auf deiner Nase herum und lässt dich dann mit dem Wissen, dass man ganz schön verkorkst ist, alleine. 

Nicht, dass ich das nicht schon vorher wusste (Blubber, Zisch)

So ist der Wunsch nach „Alles Anders, Alles Besser“ am Ende des Jahres präsenter als sonst. Als lebte man sein Leben in 365Tage Zyklen, zwischen denen man handlungsunfähig ist und nur Informationen und Erfahrungen sammelt, die man schließlich am 1.1 des nächsten Jahres, endlich verwerten und einsetzen kann. Und wenn’s nicht klappt? dann eben nächstes Jahr, wenn man noch ein paar mehr Pakete mit portionierter Selbsterkenntnis mit sich herumschleppt.

Aber ich mag die Päckchen, sie geben mir ein Gefühl der Überlegenheit über mich selbst. Nicht zu verwechseln mit gelegentlichen Allmachts-Anfällen. Denn solange wir wenigstens wissen was wir ändern wollen, sind wir schon weiter als viele Andere. Auch wenn es letztendlich nicht klappt. Das Ziel ist immer der Motor.

Mit diesen Worten schließe ich meinen diesjährigen Jahresrückblick der keiner ist und präsentiere noch ein 15 Jahre altes grafisches Kleinod aus meinen Archiven.

Ich trug damals eine Zahnspange.

Da ich im Augenblick nicht schreiben kann, weil mir schlicht nichts vernünftiges einfällt, Zeichne ich wieder. Ich hab grade eine Reihe angefangen: Semi’s Freunde gucken.

Der tolle Denis

Der hat kein Weblog, ist aber trotzdem toll.

Die hat auch keins, sollte sie aber.

Und sie hat instabiles W-Lan.