Einige Gedanken des Tages
Mai 11, 2009
Eine halbe Stunde Nichtstuend herumsitzen und Gedanken mitschreiben. Es folgt ein Auszug aus meinem Kopf:
- Das korpulente Mädchen mit der schwarzen Kleidung guckt mich immer an als sei ich ihre Nemesis.
- Rund ist gut, Eckig ist nicht gut. Dabei gibt es gar kein Rund. Schade eigentlich.
- Die Fingernagelkunst dieser Frau sieht aus als habe sie jemandem frische Wunden ausgekratzt.
- Ich bin höchst modisch-neurotisch.
- Ausgeblichen getöntes rotes Haar, wahlweise Dreadlocks und/oder Cordhosen, sind ein Zeichen von Alternativität. Schleierhaft.
- Der Gesichtsausdruck meiner Dozentin macht mir Schuldgefühle.
- Menschen die mich heute darauf aufmerksam gemacht haben, dass ich immer so einen interessanten Kleidungsstil habe: 3
- Das türkische Paar klingt so als wären sie kurz davor sich gegenseitig umzubringen, ich bin sicher sie haben sich nur zum Essen verabredet.
- Wenn man sich bei jemandem bedankt, derjenige dann mit „dafür nich’“ antwortet und man dann die Gegenfrage: „wofür denn dann?“ stellt, sorgt das für Verwirrung.
- Filzwesten, Nickelbrillen, kontinuierliches ungefragtes Nicken und Birkenstocksandalen machen dich nicht zum Sozialarbeiter.
- Ob Kassiererinnen wohl eine graphologische Grundausbildung haben? Beim Vergleich meiner Unterschrift auf der Quittung zu der auf der Karte ist bisher noch niemandem aufgefallen wenn ich mit „Kim Yong Il“ unterschrieben habe.
- So viele mit denen ich mich im ersten Semester gut verstand und nun grüßt man sich nicht mal mehr. Schade.
- Es erfüllt mich jedes Mal mit extatischer Freude, wenn Wetter.de vermeldet: „der von Ihnen gesuchte Ort 33615 Bielefeld, wurde in unserer Datenbank gefunden!“
Schierer Wahnsinn. Wirklich. - Aus dem Wort Siegfriedplatz lassen sich unter anderem folgende Worte bilden: Geist, drei, Geiz, Pfeil, frei, Zelt, Tal, Freigeist, Greis, Salz, Friede, Lade, Falz, Seife, Gisela, Satz, Feile, patzig, Ideal, Feige, Reis.
- Es gibt kaum etwas, das Eiscreme nicht heilen kann. Kühler Herzkleber.
- Wir sehen alle gleich aus.
- Ambiguitätstoleranz, my ass.
- Ich sehe heute aus wie meine Mutter. Um 1962.
- Ich suche keinen Mann, aber mich darf gerne einer finden.
- Am besten einer, der schöne Kleidung trägt.
- Der Tonfall meiner Dozentin macht mir auch Schuldgefühle.
- Ich mache heute Kötbullar.