Zirkelargumentation
Juli 31, 2008
Ja, da bin ich wieder mal zeitweilig. Dies ist der erste Abend der Woche den ich zu Hause verbringe.
Im Augenblick kann ich mit dem Alleine sein auch recht wenig anfangen und beginne mich innerhalb von 10Minuten selbst zu bedauern. Aber so ist das eben. In meinem aktuellen Job in der Behindertenwerkstatt schwanke ich zwischen totaler Unter-und Überforderung, komme des Nachmittags völlig zu Brei gekocht nach Hause und höre den Murmeln in meinem Kopf beim klickern zu. Allerdings bringt es mir erstaunlich viel. Abgesehen von meinen Nerven, die im Augenblick nun wahrlich keine Drahtseile sind aber in dieser Umgebung scheinbar doch eine Menge abkönnen. Ich könnte so viele Geschichten erzählen wenn ich nicht der Geheimhaltungspflicht unterläge. Aber vielleicht irgendwann mal, mit geänderten Namen, addierten Ereignissen und Autorenfreiheit…Zumindest ist sämtliche Vorsicht, Distanz, und die differenzierung weg. Der falsche Respekt auch.
Ansonsten muss ich mir noch überlegen ob es mir im Moment nun gut oder schlecht geht. Aber ich habe ja noch zeit und diverse Kreisgedanken übrig, um mir das zu überlegen.
Und ins Schreiben muss ich auch erst wieder reinkommen, das liest sich ja wie eine Packungsbeilage hier.
Die ersten Gedanken des Morgens
Juli 31, 2008
Gestern fragte mich eine der Personen in der Werkstatt in der ich im Augenblick arbeite, was denn gerade für ein Lied im Radio laufe. Zu meiner eigenen Überraschung antwortete ich wortgetreu:
„Keine Ahnung, ich kenn’ mich nicht so aus mit dieser neumodischen Musik“
Ich kann immer noch nicht fassen, dass ich sowas gesagt habe.