Das wollte ich immer schon mal sagen.

Gern würde ich jetzt etwas über radikalen Konstruktivismus schreiben, aber meine Finger wollen meinen Gedankengängen einfach nicht Folgeleisten, die Schweine. Stattdessen bereichte ich nun darüber, dass ich heute bis 13:30 schlief, dann duschte und einen Kaffee trank. Vermutlich eine Folgeerscheinung der letzten Wochen. Das lange Schlafen zumindest.

 Die waren vor allem inhaltlich darauf konzentriert mich mit Funktion zu erfüllen, früh aufzustehen, meinen Pflichten nachzugehen und ein bisschen Ordnung ins chaotische Wahrnehmungssystem zu bringen. Dazu muss man sich schließlich ein paar Weichen stellen denen das Leben hinterher rennen kann.

Würde ich etwas langsamer denken, wäre ich vermutlich eher in der Lage diese Weichen zu bauen. Mit einem Zug auf 43.000 Schienen gleichzeitig zu fahren ist beizeiten etwas kompliziert. Vielleicht muss ich auch lernen ein paar Bremsklötze einzubauen, um mal bei dieser wenig sinnstiftenden Metaphorik zu bleiben.

Dann begebe ich mich mal auf die Suche nach einer staatlich anerkannten Bremsklotz-Manufaktur.

Ich gehe jetzt wieder in meinen Kopf zurück, vielleicht finde ich eine.

Schönen Tag

Kurzzeitgedächtnis

Januar 5, 2008

Das tolle daran wenn man alles nach spätestens einem Jahr vergisst, so wie ich das offenbar handhabe ist, dass man immer wieder über die gleichen Dinge lachen kann. So lag ich eben zum wiederholten Male unter dem Stuhl, weil der Geburtsname des mittelalterlichen Arztes Paracelsus, Theophrastus Bombastus von Hohenheim lautet.

Bombastus!

Okay, ich bin einfach zu beeindrucken. Und das immer wieder! Man muss nur lange genug warten.

jaja

Januar 4, 2008

Zwar habe ich der Prokrastination bereits einen huldvollen Beitrag gewidmet der an dieser Stelle wieder sanft in meine Erinnerung rückt, aber die Wesenheit ebenselbiger ist es eben auch, immer wieder zu kommen und nicht aus der Welt geschafft zu sein, nur weil man mal darüber geschrieben hat.

Wunderbar wäre es dennoch, wenn schreiben eine Gehirn-Radier-Funktion hätte. Da wär’ ich zwar schön blöd, aber sicher etwas glücklicher. (Sabber)

Denn abgesehen davon, dass man sich damit ganz hervorragend von Dingen abhalten kann die man eigentlich tun müsste, in meinem Fall eine Hausarbeit, hätten wir dann zwar alle Erinnerungen irgendwo herumfliegen, aber müssten sich ihnen eben nur dann stellen, wenn wir Lust darauf hätten.
Heidewitzka. Ich und die Kommata.

Gerne würde ich auch dem Mysterium auf den Grund gehen, warum Kreativität und Selbsterkenntnis immer dann am produktivsten ist, wenn man sich eigentlich anderen Dingen widmen sollte.

Zumindest habe ich seit heute ein Bücherregal und einen Vogel. Und ein Telefon, aber das habe ich nicht fotografiert.

Die Hausarbeit ist allerdings erst eine Seite lang, inklusive Auflistung.

Ich Lustwandele derweil weiter durch meine Wohnung und male mir Möbel.  Oder schreibe Dinge die nichts mit der WHO-Definition von Gesundheit zu tun haben.

Das kann ich ja scheinbar ganz gut.