Grade hörte ich das Erdmöbel-Album, bei dem mir mal wieder klar wurde wie bescheuert englische Liedtexte häufig sind, wenn man mal hinhören würde.

Unter anderem gibt es da eine Version von „If God was one of us“ von Joan Osbourne.  Also: „Wäre Gott einer wie wir“ Abgesehen davon dass das Lied im Original, so wie auch der Text, in meiner musikalischen Dimension sich eher unwohl fühlen weil es sich dabei um einen Schmachtfetzen erster Güte handelt, stellt die Frau jedoch eine vernünftige Frage. Gehen wir also mal davon aus dass Gott existiert, in all seiner/ihrer alwissenden und mächtigen Funktion.  Er/Sie/Es  steht also vor euch und teilt euch mit, dass ihr ihm/ihr/es eine Frage stellen dürft.

z.b. so:

Gott: „Hallo ich bin Gott!“

Ich: „Hallo“

Gott: „Frag mich was, ich weiß alles“

Ich: „cool“

Und was fragt man den/die/das dann?
Hm?

Antworten bitte!

So, Nachdem ich unter Shari’s Auge schrieb, dass sie kein Blog hat, aber eines haben sollte, revidiere ich meine Aussage nun.

Sie hat sich nicht lumpen lassen und ist sofort zu WordPress in die Lokalfiliale gestürmt und nennt nun Sharisiko ihr eigen.

Glasgowbhoy: can you spek english?

Her: Did you take a look at my profile?

Glasgowbhoy: Yeah.

Her: So? In which language is it written?

Glasgowbhoy: English?

Her: (…) Right. So?

Glasgowbhoy: Aye jist want 2 chat.

Glasgowbhoy: Do you spek English, tho?

Her:

Her: Well, in fact I don’t, I took a few English-classes in school, which lead to nothing. My teacher probably never got a connection between us, so everything he was trying to tell me just went straight out of my head again. I nearly went mental when I finally realized that I will never learn English because I simply don’t have the tiniest bit of language-Talent. So I am always in bad, because everybody else speaks English, but me. That’s a pity.

Glasgowbhoy: :( O.K. then c.u.

Her: I’ll die for that.

*window closed*

Heute mal kein lustiges Bild.

Die Prokrastination scheint sich in meinem Freundeskreis zu einem weit verbreiteten Trend ausgewachsen zu haben. Sehr stark bemerkbar macht sich dies ihm Rahmen von bald endenden und beginnenden Studiensemestern und-oder Beziehungen. Man drückt sich wo’s nur geht, um letztendlich festzustellen, dass man eine Menge Energie gespart hätte, wenn man das Problem nicht weitläufig umgangen wäre. Also fängt man an sich Listen zu machen, mit den Dingen die noch unbedingt zu erledigen wären und findet sich drei Stunden später dabei wieder, wie man vor zwei Stunden und Neununfünfzig Minuten damit begonnen hat sich Zufällseinträge bei Wikipedia anzusehen und nun bei einem Eintrag über Mischerbeschickung festhängt.

Dabei handelt es sich übrigens die automatische Zulieferung von Grundstoffen für industrielle Misch-, Knet- und Rührprozesse.

Die nächste Maßnahme wäre dann, den Menschen aus dem Weg zu gehen die dich auf die akute Problemstellung ansprechen könnten. Das alles mit der Begründung Ruhe zu brauchen, damit man nachdenken oder arbeiten kann. Falls man dennoch jemanden trifft der bescheid weiß, verstrickt man sich in argumentativem Unsinn, um sich nicht sich selbst stellen zu müssen. So kann die Schuld für den Verzug oft im Wetter gefunden werden, oder in einer latenten neu entdeckten Soziophobie, oder schlicht in den Eltern, die nicht dazu in der Lage waren dir beizubringen, wie man mit Konfliktsituationen umzugehen hat. Natürlich kann sich diese Methode zu einer handfesten, immer weiter wachsenden Angst entwickeln und ich bin sicher, es gibt einige Menschen wo ein „reiß dich zusammen“ nur noch weiteren Druck ausübt und das Prokrastinieren verschlimmert.

Trotzdem, die meisten von uns sind einfach nur Angsthasen. Wir rennen monatelang mit Unklarheiten im Bauch herum, lassen uns von gelegentlichen Adrenalinschauern vom  Schlafen abhalten, sortieren die Kronkorkensammlung unseres Mitbewohners und schreiben Blogeinträge um uns von dem abzulenken, was unser Problem darstellt.

Und so oft stellt das Wegschieben von Problemen dann das eigentliche Problem dar und wir verlieren aus den Augen, dass es gar nicht mehr darum geht dass wir nichts gebacken bekommen sondern dass es eine Ursache gibt. Meine Vorhaben zumindest, nun nicht mehr zu prokrastinieren und wegzurennen sobald es kompliziert wird, versuche ich aktiv umzusetzen und halte erfolgreich die Balance zwischen krankhafter Fairness, Klärungswahn, meiner Angst vor der Angst eh immer alles in den Sand zu setzen und deswegen lieber gar nichts zu tun. Und bei emotionalem gibt es dann ja noch den lustigen allseits bekannten Kampf  zwischen „Mache ich zu viel? Oder doch zu wenig?“…Also doch lieber gar nichts?

Wo war ich?…

Ach ja: die Akazienratte, wissenschaftlicher Name: Thallomys paedulcus) ist übrigens eine vor allem im südöstlichen Afrika vorkommende Rattenart. Ihren Namen hat sie vom Akazienbaum, auf dem hauptsächlich sie lebt.

 *klick*

 

…und überhaupt

Juli 17, 2007

Kann mal irgendwer irgendwas machen damit mir nicht so unfassbar Langweilig ist?

solen skiner!

Juli 17, 2007

 

Tjena!

Weil ich mich gerade zwar so fühle als sei ich angefüllt mit überschüssiger kreativer Energie aber nix bei rum kommt, dachte ich mir so vor einer Woche ich müsse dringend noch eine Sprache lernen um mich beschäftigt zu halten. Aus bequemlichkeitsgründen sollte es allerdings eine sein, die eine der mir bereits bekannten Sprachen möglichst nahe kommt, damit ich nicht so viel nachdenken muss. Der erste Gedanke war also Holländisch, welches ich bereits vor einem Jahr mal versuchte zu lernen, bzw. ein Buch in der Hand hatte und mich einen Tag damit beschäftigte. Schließlich erinnerte ich mich aber daran, dass ich Holländisch eigentlich total doof finde, wonach sich diese Idee zum Suizid an den Säuresee der schlechten Ideen begab. Kaum hatte diese Idee sich erfolgreich umgebracht, dachte ich daran, dass ich bevor ich nach Bielefeld kam, mit dem Gedanken spielte nach Schweden zu ziehen und falls ich noch mal auf diesen Trichter kommen sollte, lerne ich doch einfach mal Schwedisch, zur Sicherheit. Ja, und das tue ich jetzt. Leider muss ich allen meinen Freunden immer ganz tolle Sachen auf schwedisch erzählen wenn ich sie sehe, habe aber zum Glück nur überaus interessierte Mitmenschen die sich das geduldig anhören wenn ich von bestimmten und unbestimmten Artikeln fasele und jeden auf schwedisch frage wie er heißt und das meine Mama und mein Papa in Göteborg wohnen und am liebsten im Wald spazieren gehen, auch wenn das gelogen ist.

Dafür wollte ich mich an dieser Stelle bei all meinen Freunden bedanken und mich schon mal im Voraus entschuldigen…denn das wird nicht aufhören ;)

Hejdå!

Da ich im Augenblick nicht schreiben kann, weil mir schlicht nichts vernünftiges einfällt, Zeichne ich wieder. Ich hab grade eine Reihe angefangen: Semi’s Freunde gucken.

Der tolle Denis

Der hat kein Weblog, ist aber trotzdem toll.

Die hat auch keins, sollte sie aber.

Und sie hat instabiles W-Lan.

Eine Wettermaschine bittesehr!

Dankeschön.

We won!

Juli 1, 2007

Mmmmh. Tee! Nachdem ich erfolgreich das Schlafdefizit eines/einer sehr amüsanten Freitag-Abends/Nacht ausgeglichen habe, was bedeutet dass ich von Freitag auf Samstag lediglich 2, von Samstag auf Sonntag aber fast 11 Stunden geschlafen habe, sitze ich wieder in gewohnter Pose an meinem Schreibtisch und führe einen Litereimer Earl Grey an meine Lippen. Earl Grey hätte ich vermutlich nie probiert, wenn nicht Captain Jean-Luc Picard ihn immer getrunken hätte. Das waren in seinem Fall zwar nur replizierte Stoffwechselreste, in meinem aber handelt es sich um handgepflückten mit Bergamotte-Aroma versetzten Schwarztee, der mir schon so manchen Morgen gerettet hat. Vor c.a. 12 Jahren also, sagte mir mein damaliger Gastrologe, dass ich doch lieber keinen Kaffee mehr trinken sollte, damit mein aufkeimendes Magenproblem sich nicht manifestiert. Zu dem Zeitpunkt nämlich war ich schon seit drei Jahren handfest Kaffeesüchtig und stand kurz vor der Überlegung, ob ich morgens vielleicht auf die Tasse verzichten könnte und lieber gleich auf eine intravenöse Zufuhr des schwarzen Goldes umsteigen solle. Der erste Schritt war dann, dass ich meinen Kaffee fortan mit Milch versetzt zu mir nahm, weil ich davon ausging, dass das Milchfett meine Magenwände ausreichend auskleiden würde als dass der böse Herr Magensäure keine Chance mehr hätte. Im reifen Alter von 15 Jahren musste ich mir dann meine Unbelehrbarkeit eingestehen und mich den strafenden Blicken meines Arztes stellen – also: Teeeee.

Was liegt also einem von Nerd-Tätigkeiten geprägten Teenager näher als dann auf die Tee-Sorte zu kommen, die auch der favorisierte Enterprise-Captain regelmäßig zu sich nimmt. (Make it so!)

Ich bin also ein Nerd, überdies auch noch ein Geek und habe mich vor allem durch meine bestechende Uncoolness ausgezeichnet als ich ein Kind war. Ich hatte eine Brille die mehr als ein Drittel meines Gesichtes einnahm, schlimme Kleidung, Freunde die genau so aussahen wie ich und sich mit mir vor allem deswegen trafen, weil ich die geilste YPS-Gimmick-Sammlung von allen hatte. Als ich begann zu pubertieren da beneidete ich die ganzen hübschen Rabaukenkinder, von denen ich glaubte es stände Ihnen auf alle Zeit der Himmel offen. Erst viele Jahre später fiel mir auf, genau die, von denen ich dachte sie würden die Weltherrschaft durch ihre unbestechlich einnehmende Art als Kind übernehmen, arbeiteten jetzt in bester Trainingshose in der Videothek ihrer Eltern, haben mit 19 geheiratet, sparen sich die letzten Krümel Videotheken-Geld ein damit sie ihren Golf ins Verderben tunen können und haben längst aufgegeben. Von Coolness keine Spur mehr. Die „Anderen“ aber, also „Wir“, sind die wahren Herrscher der Stilprägung und Lebensführung. Oder wie ich es aus dem Vorwort von „Courtney Crumrin and the Night Things“ entnehmen kann:

„We’ve formed our own tribes, and as far as I can see, we, the geeks, won.

Leider weiß man das noch nicht, wenn man Pickel ausdünstend und überflüssige Hormone ausschüttend, Zeit damit verbringt sich möglichst adäquat anzupassen.

Inzwischen habe ich es aber kapiert, wir rocken und werden das auch weiterhin tun.