Dance for me, dance!
Juni 6, 2007

Bumm Bumm, Katschank, Schepper, Klonk!!!
Als ich heute Morgen das erste Mal zu Bewusstsein kam, wurde ich aus einem beunruhigend realen Traum gerissen, in dem eine russische Tanzgruppe und der dritte Weltkrieg die Hauptrolle spielten. Zum einen versuchte ich wie besessen mit eher peinlichen Moves in diese Tanzgruppe aufgenommen zu werden und machte mich während des Traumes ständig mit improvisierter „Ein-Frau-Polka“ zum Vollpfosten, wobei mich alle anderen auslachten, und dann war auch noch mein Rock zu kurz weil ich der c.a. 6-jährigen Tochter des Tanzgruppenleiters die Klamotten geklaut hatte.
Während ich also verbissen versuchte mich auf meine Tanzschritte zu konzentrieren ohne das man meine Unterwäsche sieht, weil ich die Tanzgruppe beeindrucken wollte die zu gut 50% aus alten Mitschülern bestand, flogen die ganze Zeit futuristisch aussehende Fluggeräte über die Werkzeughalle in der meine lächerlichen Tanzversuche stattfanden und schmissen Bomben.
Irgendwann kam mir auch der Gedanke, dass ich vielleicht genau aus diesem Grund nicht weiter beachtet werde und legte noch ein wenig mehr Inbrunst in meinen Ausdruckstanz.
Als die komplette Tanzgruppe kreischend auseinanderlief, sich über den Haufen rannte und in den Bombenkeller verschwand der sich plötzlich aufgetan hatte, tanzte ich immer noch in der Mitte, sprang auf und ab, klatschte in die Hände und rief in völlig willkürlichen Momenten „HEY!“
Zum Glück wachte ich dann auf. Einen kurzen Moment sah ich an die Decke, krüllte die Stirn und drehte mich um, um auf die Uhr sehen zu können. Es gibt Uhrzeiten die mag ich nicht, und dazu gehört auch die 7:12, vor allem dann, wenn ich ausschlafen KÖNNTE.
Als ich in etwa 80% der Funktionsfähigkeit meiner Sinne wieder erlangt hatte, wurde mir einiges klar. Genau vor meinem Fenster auf dem Dach, befanden sich Unmengen von Dachdeckern, bewaffnet mit Bohrmaschinen, Hämmern, undefinierbaren Krachgegenständen UND einem Radio.
Und genau das spielte gerade die letzten Takte von „Moskau Moskau“ von Dschinghis Khan.
Juni 7, 2007 um 10:42
Haha! Du weißt, welche Tanzschritte ich von Dir erwarte, sollten wir es in diesem Leben noch mal schaffen, uns in einem der berüchtigten Bielefelder Läden über den Weg zu laufen. Keine Angst. Wir schaffen das ja eh nie. Wer daran noch glaubt, der will bis heute nicht wahrhaben, daß das doch der Onkel Peter unter dem Weihnachtsmannkostüm war.
Aber wir arbeiten daran, ne? BTW: Was liegt am Wochenende an?
Ich hatte vor kurzem aber auch so einen durch die Akustik meiner Umgebung geprägten Traum. In den hintersten Windungen meines Hirns durfte ich dem Geburtsgekreische einer Bekannten beiwohnen (Was sagt das jetzt über mich aus?) und als ich wach wurde, lief auf meinem Fernseher gerade „Children of Men“ … und eben genau die Szene mit viel Geburtsgekreische.
Juni 7, 2007 um 12:48
Schön ist das wirklich nicht…
Juni 7, 2007 um 11:18
Ne das is mal nich schön.