Alltagsbrei aus Semi’s Welt.

Vom Verbalisieren überflüssiger Details aus dem Leben einer Bielefelderin

Gehirnschwüle Mai 29, 2008

Gespeichert unter: *aufreg*, Menschen, Seltsames, Zustandsbeschreibung — alltagsbrei @ 12:16 Uhr nachmittags

Geweckt wurde ich heute morgen von meinem Mitbewohner, der wohl seit 10 Minuten in meinem Zimmer stand, mich aus vier Meter entfernung anschrie und mit Dingen bewarf die er zufällig auf meinem Boden fand.

Während ich also freigelegt in Unterwäsche im Bett lag, vermutlich schnarchend meinen Hintern gen Tür gestreckt, versuchte er meine Privatsphäre zu achten, in dem er einen Sicherheitsabstand von 4 Metern einhielt. Und von einem Feuerzeug geweckt zu werden das aus dieser Entfernung gegen deinen Kopf geschmissen wird, ist nicht gerade ein guter Start in den Tag.

Somit saß ich aufrecht im Bett, starrte ihn Traumtrunken an und fragte mich warum er wohl den Mund auf und zu machte ohne das Geräusche herauskommen.

Sicher, ich schlafe mit Oropax, aber das fällt einem erstmal nicht ein wenn man vor drei Sekunden noch geschlafen hat.

Warum müssen Schorsteinfeger auch immer zu solch unmenschlichen Zeiten erscheinen?

 

na gut…äh. Mai 28, 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — alltagsbrei @ 12:54 Uhr nachmittags

Da bin ich mal wieder aus der Versenkung aufgetaucht, neidvoll hochblickend zu denjenen die Fähig sind, ihre Schreibphasen konstant zu halten. Denn das habe ich noch nie hinbekommen.

Wie dem auch sei, neben einer Menge Trallafittihappyhappydingdong, gab es die letzten Monate so einiges was mich am Erwachsensein im Sinne von Verpflichtungen angenervt hat. Und nachdem ich aktuell im Motto der nicht zu verschwendenden Talente lebe (sofern man davon sprechen kann) habe ich viel gezeichnet und ein wenig Musik gemacht.

Beides wird alsbald in meinem kleinen WordPress-Universum angepriesen.

Natürlich habe ich daneben auch eine Auszeichnung zur “vorbildlichsten Studentin 2008″ bekommen, die ich hier nur am Rande erwähnen möchte. (Hust)

Außerdem habe ich gerade selbst Hackfleisch gemacht. Das muss man sich mal vorstellen.

 

Partyoffensive mit Erscheinungszwang. März 14, 2008

Gespeichert unter: Abenteuer, Ankündigungen, Musik, Wahrung der Coolness — alltagsbrei @ 8:55 Uhr nachmittags

Hallo liebe Bielefelder und auch die die nicht von da weg kommen.

Morgen Abend Party im Bunker Ulmenwall. Ich erbitte vielzähliges Erscheinen, ne?.

 

Alles neu macht der… März Februar 29, 2008

Gespeichert unter: Ankündigungen, Erkenntnisse, Menschen, Musik, Weisheiten, Zustandsbeschreibung, melancholisches — alltagsbrei @ 9:35 Uhr nachmittags

So nun sitze ich hier in meiner nahezu blank geräumten alten Wohnung und schreibe auf meinem improvisierten Schreibtisch den letzten Blogeintrag in der Turnerstraße. Vermutlich ist es der Turnerstraße sogar ziemlich schnuppe was hier so abgeht, ich wollte sie dennoch in meinen Beschreibungen nicht außer acht lassen.

Dabei höre ich Musik die ich schon lange nicht mehr gehört habe und versuche mich an den Gedanken zu gewöhnen dass sich schon wieder alles verändert.  Oder besser, dass sich seit dem letzten Jahren alles in Bewegung befindet und ich mich nicht mal um die eigene Achse drehen kann, ohne dass irgendetwas maßgebliches passiert.

Irgendwann bildete ich mir ein dass es Stabilität sei die ich anstrebe. Sicherheit, Geborgenheit, Stetigkeit. Aber dann wachte ich auf, nur um festzustellen, dass es all das gar nicht gibt.  Zumindest noch nicht.  Deswegen bin ich nun hier und versuche die Veränderung und den Wechsel zu umarmen, ihnen über den Kopf zu streichen und ihnen klar zu machen, dass sie ganz schön prima sind.

Wozu falsche Lebenskonzepte aufrecht erhalten, nur weil sie irgendwelchen Dogmen entsprechen, hm?

Langsam gewöhne ich mich daran eine Suchende zu sein und auch daran, dass ich eben nie finden werde wenn ich nicht aufstehe.

Und deswegen möchte ich hier feststellen, dass jeder Mist im Leben mich weiter gebracht hat. Immer wieder, mit Verlässlichkeit.

So viel Optimismus hätte ich mir am Tag vor meinem Umzug gar nicht zugetraut.  Und auch wenn ich jetzt lieber jemandem beim Auflegen zugucken würde um mich im Rahmen dessen zu betrinken, stattdessen aber Geschirr aussortiere und mich ärgere dass mir alles weh tut, schicke ich ein paar positive Schwingungen in die Welt.

Prost! und Küsse.

 

Da, hier, bitte Februar 7, 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — alltagsbrei @ 12:42 Uhr nachmittags

Ich fühle mich wie ein Schützenverein, dabei habe ich gerade erst gefrühstückt. Das mag jetzt nicht allzuviel Sinn ergeben, aber sagen wollte ich es trotzdem.  Durch den ganzen Nebel in meinem Kopf und über dem Teutoburger Wald kommt heute auch ein wenig Sonne. Da kommt eben sowas heraus. Wobei wir da wieder bei der fehlkanalisierten Energie sind, denn eigentlich sollte ich lernen.

Von den ganzen Vibrationen in meinen Gedanken hat auch meine Stimme so ein lustiges Tembre.

Ich bin ein Schäfchen.

Bis bald!

 

Weltschmerz-Februar Februar 2, 2008

Gespeichert unter: Zustandsbeschreibung, melancholisches — alltagsbrei @ 11:16 Uhr vormittags

Mein Mitbewohner hat zu Weihnachten einige Krachgegenstände geschenkt bekommen, unter anderem eine elektrische Zahnbürste und einen Elektrorasierer.

Jetzt fehlt noch ein motorisiertes Inhaliergerät, ein hydraulik-Duschspender und eine batteriebetriebene Klobürste damit sich seine Morgentoilette endgültig anhört wie Baustellenlärm. Abgesehen davon, wundere ich mich heute zum wiederholten Male darüber, dass wir immer zum gleichen Zeitpunkt aufstehen, er es aber immer schafft, vor mir an der Kaffeemaschine zu sein. Traurig bin ich aber trotzdem, dass wir ab dem 1.3. nicht mehr zusammen wohnen werden. Zwar sind meine zukünftigen Mitbewohner im Bielefelder Westen (mit hoher Wahrscheinlichkeit) ziemlich nett, aber wenn man mal drei Jahre mit jemandem zusammen gewohnt hat, fällt das schwer sich neu zu orientieren.

 Zwischen Umzug, anstehenden Prüfungen, und Arbeit gibt es da noch das im Augenblick eher leidliche Privatleben, viel Nachdenken und Selbst-und Fremdanalysen bis zum Abwinken. Das nur angeschnitten, sonst verfalle ich in poetisches Selbstmitleid und das ist selbst für einen Weltschmerz-Empfänger wie mich zu viel. Aber ich bin ohnehin nah an der theatralischen Dramaturgie gebaut…das gilt es sich abzugewöhnen.

Heute Abend wird es eine SuperheldenMottoParty geben auf der ich auch zugegen sein werde. Dabei gilt es zu ignorieren, dass ich in kurzen blauen Shorts eher elefantig aussehe und von der Ambition eine mehr oder weniger sexy Superheldin zu sein, nur das rote Haarband übrig geblieben ist.

Leider habe ich sonst nichts schlaues zu erzählen. Es ist im Augenblick etwas leer in meinem Kopf und Körper. Aber das wird sich sicher wieder ändern.

 

Denn sie wissen nicht was sie tun Januar 28, 2008

Gespeichert unter: Irrungen und Wirrungen, Menschen, Schwächen, Ungerechtigkeiten, melancholisches — alltagsbrei @ 7:49 Uhr nachmittags
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Das wollte ich immer schon mal sagen.

 

Radikaler Konstruktivismus am Morgen. Januar 17, 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — alltagsbrei @ 2:09 Uhr nachmittags

Gern würde ich jetzt etwas über radikalen Konstruktivismus schreiben, aber meine Finger wollen meinen Gedankengängen einfach nicht Folgeleisten, die Schweine. Stattdessen bereichte ich nun darüber, dass ich heute bis 13:30 schlief, dann duschte und einen Kaffee trank. Vermutlich eine Folgeerscheinung der letzten Wochen. Das lange Schlafen zumindest.

 Die waren vor allem inhaltlich darauf konzentriert mich mit Funktion zu erfüllen, früh aufzustehen, meinen Pflichten nachzugehen und ein bisschen Ordnung ins chaotische Wahrnehmungssystem zu bringen. Dazu muss man sich schließlich ein paar Weichen stellen denen das Leben hinterher rennen kann.

Würde ich etwas langsamer denken, wäre ich vermutlich eher in der Lage diese Weichen zu bauen. Mit einem Zug auf 43.000 Schienen gleichzeitig zu fahren ist beizeiten etwas kompliziert. Vielleicht muss ich auch lernen ein paar Bremsklötze einzubauen, um mal bei dieser wenig sinnstiftenden Metaphorik zu bleiben.

Dann begebe ich mich mal auf die Suche nach einer staatlich anerkannten Bremsklotz-Manufaktur.

Ich gehe jetzt wieder in meinen Kopf zurück, vielleicht finde ich eine.

Schönen Tag

 

Kurzzeitgedächtnis Januar 5, 2008

Gespeichert unter: Uncategorized — alltagsbrei @ 2:34 Uhr nachmittags

Das tolle daran wenn man alles nach spätestens einem Jahr vergisst, so wie ich das offenbar handhabe ist, dass man immer wieder über die gleichen Dinge lachen kann. So lag ich eben zum wiederholten Male unter dem Stuhl, weil der Geburtsname des mittelalterlichen Arztes Paracelsus, Theophrastus Bombastus von Hohenheim lautet.

Bombastus!

Okay, ich bin einfach zu beeindrucken. Und das immer wieder! Man muss nur lange genug warten.

 

jaja Januar 4, 2008

Gespeichert unter: Erkenntnisse, gezeichnetes — alltagsbrei @ 3:36 Uhr nachmittags

Zwar habe ich der Prokrastination bereits einen huldvollen Beitrag gewidmet der an dieser Stelle wieder sanft in meine Erinnerung rückt, aber die Wesenheit ebenselbiger ist es eben auch, immer wieder zu kommen und nicht aus der Welt geschafft zu sein, nur weil man mal darüber geschrieben hat.

Wunderbar wäre es dennoch, wenn schreiben eine Gehirn-Radier-Funktion hätte. Da wär’ ich zwar schön blöd, aber sicher etwas glücklicher. (Sabber)

Denn abgesehen davon, dass man sich damit ganz hervorragend von Dingen abhalten kann die man eigentlich tun müsste, in meinem Fall eine Hausarbeit, hätten wir dann zwar alle Erinnerungen irgendwo herumfliegen, aber müssten sich ihnen eben nur dann stellen, wenn wir Lust darauf hätten.
Heidewitzka. Ich und die Kommata.

Gerne würde ich auch dem Mysterium auf den Grund gehen, warum Kreativität und Selbsterkenntnis immer dann am produktivsten ist, wenn man sich eigentlich anderen Dingen widmen sollte.

Zumindest habe ich seit heute ein Bücherregal und einen Vogel. Und ein Telefon, aber das habe ich nicht fotografiert.

Die Hausarbeit ist allerdings erst eine Seite lang, inklusive Auflistung.

Ich Lustwandele derweil weiter durch meine Wohnung und male mir Möbel.  Oder schreibe Dinge die nichts mit der WHO-Definition von Gesundheit zu tun haben.

Das kann ich ja scheinbar ganz gut.